Sklerodermie
Raynaud-Syndrom
Symptome & Erkrankungen
gehört zu den Kollagenosen und ist eine chronisch voranschreitende Autoimmunerkrankung, von der meist Erwachsene, mitunter auch Kinder betroffen sind. Die Erkrankung führt zu einer Verdickung und Verhärtung der Haut, wobei auch innere Organe (z.B. Speiseröhre, Nieren, Lunge, Herz) betroffen sein können. Außerdem sind verschiedene Hautveränderungen (z.B. Verhärtungen der Haut am Körperstamm und an den Extremitäten, Engegefühl der Haut, Verkleinerung des Mundes und andere Gesichtsveränderungen, Wassereinlagerungen an Händen und Füßen) typisch. Darüber hinaus besteht eine Überempfindlichkeit gegenüber Kälte und Stress, die sich durch plötzliche Gefäßkrämpfe mit Weiß- und Blaufärbung einzelner oder mehrerer Finger (Raynaud-Syndrom) äußert. Oft hat der Betroffene mit permanenter Müdigkeit und Abgeschlagenheit zu kämpfen. Je nachdem, ob bzw. welche weiteren Organe betroffen sind, können weitere schwerwiegende Komplikationen (z.B. eine Lungenfibrose bei Befall der Lunge, chronische Speiseröhrenentzündung) hinzu kommen. Ziel der Therapie ist es, mit entzündungshemmenden und durchblutungsfördernden Maßnahmen ein Fortschreiten der krankhaften Veränderungen zu verzögern. Zur Steigerung der Beweglichkeit werden Krankengymnastik und Ergotherapie eingesetzt.
GROSSHADERN

Muskuloskelettales Universitätszentrum München (MUM)

Fachbereich Physikalische Medizin und Rehabilitation

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